Montag, 4. Juni 2012

Gibt es Schweine in BKK??

Soooo hier mal wieder ein Ueberblick ueber die letzten Tage.
Am Donnerstag haben wir das Hostel gewechselt um einen anderen Teil der Stadt zu erkunden. Der Bereich um die Khao San Road ist nicht das eigentliche Zentrum der Stadt. Um diesen zu erkunden haben wir das HQ Hostel fuer 3 Tage gebucht. Dorthin ging es mit dem Taxi. 45 Minuten Fahrt kosten etwa 2,5 Euro und das Erlebnis ist es allemal wert! quer durch die Stadt im Linksverkehr und dem wohl chaotischsten Verkehr den es gibt. Es zaehlen keine roten Ampeln oder Zebrastreifen.

Einen kleinen Unfall gab es dann auch mal, ein Auto hat einen Bus gestriffen. War aber bei dem Verkehr harmlos. Ab und zu hat der Taxifahrer etwas erzaehlt oder gefragt. Leider haben wir ihn in den meisten Faellen nicht verstanden.
Das neue Zimmer war im 5. Stock ohne Aufzug, da ueberlegt man sich ganz genau ob man alles dabei hat wenn man das Zimmer verlaesst.

Bei der Erkundung der neuen Gegend, dem business district von Bangkok, ging es dann erst einmal durch den Berufsverkehr (auf dem Buergersteig). Ein unglaubliches Gedraenge durch die Menschenmassen, rechts und links kleine Staende die leckeres Essen, Klamotten oder haessliche Souvenirs anbieten. Als Entspannung diente dann der Spaziergang durch den Lumpini Park (http://en.wikipedia.org/wiki/Lumphini_Park). Ein wunderschoenes gruenes Gelaende, umringt von einem Hochhaus neben dem anderen.
Hier erholen sich die gestressten Geschaeftsleute vom Bueroalltag. Jeden Abend gibt es Aerobic Stunden. Ein kleines Video davon folgt noch.
Wir haben uns ein Enten-Tretboot gemietet und haben eine Runde auf dem See gedreht.
Auf dem Weg zur Partymeile sind wir beide gegen 8 p.m. eingepennt und am naechsten morgen gegen 12 wieder aufgewacht.

 Morgens lecker Fruehstueck bei Mc'Donalds bei europaeischen Preisen....
Dann ging es los, die vietnamesische Botschaft suchen um das Visum zu beantragen.
Hinter dem Schalter sitzt ein streng guckender Herr der beim Gespraech die ganze Zeit lacht und ganz stolz seine Deutschkenntnisse preisgibt, um mir den Weg zum naechsten Bankschalter zu erklaeren.

 Mittags haben wir uns dann in das Getuemmel des Siam Paragon (http://en.wikipedia.org/wiki/Siam_Paragon) und des MBK () gestuerzt. Riesige Einkaufstempel um die Kaufsucht zu befriedigen. Allerdings herrscht auch hier europaeisches Preisniveau wodurch der Kaufrausch ausbleibt.
Abends sind wir dann noch durch die Strassen gezogen, inklusive der Patpong Road, die bekannt fuer ihre Ping-Pong Shows ist.

Am Samstag steht der Chatuchak-Markt auf dem Programm. Hier gibt es wirklich alles zu kaufen. Und das zu angenehmen Preisen. Nach einiger Suche in Mini-Querstrassen auf dem riesigen Markt finden wir einige kleine Staende an denen T-Shirts von kleinen Labels von den Designern direkt verkauft werden. Fuer um die 5 Euro gibt es ein Shirt, das man mit ziemlicher Sicherheit nicht noch einmal irgendwo findet.

Ein faszinierendes Ereignis erleben wir beim Verlassen des Marktes. Die Hymne des Koenigs ertoent ueber die Lautsprecher. Mit einem Mal stehen alle Leute still und lauschen der Hymne. Wir natuerlich auch. Wenn die Musik aufhoert geht alles wieder gewohnt seinen Weg. Als wuerde jemand die "FREEZE" Taste druecken steht eine Menschenmasse komplett still.
Der Tag endet mit einer leckeren Suppe an einem Strassenstand in der Convent Road. Bekanntlich wuerzen die Einheimischen sehr gut, was zu kleinen Schweissausbruechen bei uns fuehrt. Die warme und schwuele Luft tut ihr uebriges.
Am naechsten Tag checken wir in dem HQ Hostel aus. Leider war die Atmosphaere dort etwas schlecht.
Dies aendert sich in dem neuen Hostel, dem ETzzz Hostel. Hier ist alles sehr locker, man trifft viele andere Backpacker mit denen man sich austauschen kann.
Wir lassen uns gegen Abend an die Taksin Bridge fahren, um den Fluss Chao Praha zu erkunden. Am anderen Ende der Bruecke finden wir ein kleines Restaurant direkt am Fluss. Hier gibt es kaltes Bier zu fairen Preisen. Auf der Karte steht "fried tendons of chicken". Mein Englisch war dort zu Ende und der Kellner konnte es mir auch nicht erklaeren. Also einfach mal bestellt. Sah wirklich super lecker aus, war nur etwas, sagen wir knorpelig. Wer es wissen will kann "tendon" gerne googlen.
Aufgrund der guten Preise verbringen wir dort den ganzen Abend.
Auf einmal taucht zwischen den Tischen ein riesiges, dickes Schwein auf. Anscheinend ist es das Hausschwein des Restaurants denn es bekommt etwas zu essen und darf auch mal durch die Kueche laufen.

Wir fahren zurueck zum Hostel und lassen den Abend bei ein paar netten Gespraechen im Gemeinschaftsraum ausklingen.
Heute haben wir auf der Dachterasse des Hostels gefruehstueckt, an den PCs Bilder hochgeladen und diesen Blogeintrag verfasst. Gleich geht es zur vietnamesischen Botschaft, das Visum abholen.


Falls ihr euch ueber die Schreibweise wundert, hier gibt es englische Tastaturen ohne Umlaute und mit Thai Zeichen auf den Tasten.

Wir melden uns die Tage mal wieder, dann evtl schon von Ko Samet aus.

Gruesse aus Bangkok,

Helena und Christian




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