Freitag, 22. Juni 2012

Bangkok Nummer 2

Der Minivan lässt uns am Hauptbahnhof von Bangkok, Huamlamphong, raus. Mit der Metro und dem Skytrain fahren wir in das viertel, in dem auch die vielen Einkaufszentren angesiedelt sind. Vorher haben wir im Reiseführer schon eine Straße ausfindig gemacht in der sich mehrere Hostels befinden. Wir schauen uns ein paar an, eines davon ist mittlerweile wieder geschlossen. Ist eben eine schnelllebige Stadt. Wir entscheiden uns für das "Wendy House", toller Name. Etwas teure Zimmerpreise, dafür bekommen wir aber auch etwas Luxus, den wir eigentlich nicht brauchen. Fernseher, eigenen Kühlschrank(sehr praktisch;)), eigenes Bad, Frühstück und jeden Tag Zimmerservice. Die Lage ist sehr gut sodass wir vieles zu Fuß erreichen können. Abends erkunden wir die Gegend und gehen ins Kino, in "Men in Black 3". Auf englisch mit Thai als Untertitel. Vor jedem Film ertönt die Hymne des Königs über die Lautsprecher, dabei stehen alle auf und zeigen ihren Respekt. Nach dem Kino knurrt der Magen, unter anderem weil wir vor dem Film in einem kleinen Restaurant waren und etwas essen wollten aber die Bedienungen kein Wort verstanden haben. Wir haben es nur geschafft eine Cola zu bestellen. Alle haben uns zwar angelächelt, unsere Bestellung aufnehmen wollte niemand. Wegen dem Zeitdruck haben wir dann unsere Cola bezahlt und sind hungrig ins Kino. Danach dann also zur thailändischen Variante des "Pizza Hut" und eine leckere Pizza gegessen. Das Essen hier ist immer sehr gut aber manchmal muss auch mal wieder eine Pizza her.
Wegen der Reisestrapazen gehen wir früh ins Bett.
Am nächsten morgen machen wir uns auf zum "Baijoke Tower", dem höchsten Gebäude in ganz Thailand. Dort gibt es im obersten Stock eine Besucherplattform mit einem Super Ausblick über fast ganz Bangkok. Ein Ende der Stadt ist in keiner Himmelsrichtung zu sehen. Kein Wunder bei 7,7 Mio Einwohnern.
Gegenüber des Turms ist eine kleine Mall, in der etliche kleine Geschäfte ihre Waren anpreisen. Es gibt das iPhone 5 S , das iPad mit Android und weitere Highlights zu kaufen. Natürlich alles Originale.
Danach noch kurz ins Hotel, schlafen, um abends fit für das Spiel der deutschen Mannschaft zu sein. Um 1.30 Uhr machen wir uns dann auf die Suche nach einer Bar die das Spiel überträgt. Wir dachten das sei in dieser großen Stadt nicht das Problem. Allerdings ist in den ganzen Bezirk um 2 Uhr Sperrstunde und somit ist alles schon geschlossen als wir uns auf die Suche machen. Ein netzer Taxifahrer fährt uns zu einer Disco in der angeblich das Spiel übertragen wird. Als wlr dort ankommen ist gegenüber ein Café, in das wir gehen da dort ebenfalls über einen Flatscreen das Spiel übertragen wird. Der Taxifahrer hat etwas dagegen weil er schon mit seiner Provision gerechnet hat. Die Disco kostet circa 7,5€ Eintritt. Das Café gehört ebenfalls zur Disco, deswegen bedient uns ein Türsteher, der uns immer wieder überreden will doch in die Disco zu gehen.
Wir kommen dort gut raus, Deutschland gewinnt und wir reisen am nächsten Tag mit dem Nachtzug weiter nach Chiang Mai im Norden Thailands.

Dienstag, 12. Juni 2012

Affen, Geckos und Kakerlaken

Jetzt sitzen wir schon wieder im Bus auf dem Weg nach Bangkok. Da diese Stadt der Dreh- und Angelpunkt in Südostasien ist werden wir sie noch häufiger besuchen. Da wir schonmal da waren können wir dieses mal das Hostel und die Aktivitäten besser planen. Wahrscheinlich werden wir zwei Nächte dort bleiben um morgen Abend das Spiel der deutschen Mannschaft zu gucken.
Aber nun erstmal der Rückblick über die vergangenen fünf Tage.
Am Freitag, als der letzte Eintrag endet, fahren wir mit dem Mini-Van von Ban Phe nach Trat. Auf dem Weg dorthin werden wir von einem Vermittler betrogen, der uns einfach unsere Fährtickets abnimmt und damit verschwindet. Das ganze kostet uns im Endeffekt "nur" 4€ aber trotzdem ist es ärgerlich und macht die Stimmung nach dem etwas mauen Aufenthalt auf Ko Samed nicht besser. Immerhin kommen wir gut am Hafen in Trat an. Dort bekommen wir gleich zwei Rangeleien von Einheimischen mit. Wir verstehen den Grund nicht, müssen wir wohl auch nicht. Mit einem mulmigen Gefühl und einem hoffen auf mehr Urlaubsstimmung steigen wir auf die Fähre auf, die von vornherein mehr Sicherheit ausstrahlt als die letztere. Immerhin eine Autofähre, sogar mit einem kleinen Kiosk.
An Bord lernen wir Lisa und Tobi aus Deutschland kennen, die gerade aus Bangkok ankommen. Wir schließen uns zusammen da wir alle noch kein Bungalow gebucht haben. An Bord der Fähre tauchen auf einmal 15-20 Mönche auf und setzen sich zu uns. Aus der Erfahrung in Bangkok waren wir eher so eingestellt das sie in einer "anderen" Welt leben und man hat eher den Abstand gesucht. Ein Grund ist sicher auch das in vielen Reiseführern steht das Frauen Mönche nicht berühren sollen und man ihnen immer einen Platz anbieten soll.
Unter anderem aus diesen Gründen bin ich erst einmal irritiert als ein Mönch ein Gespräch mit mir anfängt. "Where are you from?", so wie fast jeder Smalltalk hier beginnt. Wir unterhalten uns ein paar Minuten und er übersetzt immer für seine Freunde. Es geht um Themen wie Fussball, vor allem um die Europameisterschaft und die Chancen der deutschen Mannschaft. Also den Segen der Mönche haben wir! Eine super Erfahrung die einen lange noch beschäftigt.

Nach 45 Minuten auf der Insel Ko Samed angekommen schließen sich noch Kevin und Dominique aus Holland mit uns zusammen um eine Unterkunft zu finden. Wir nehmen uns gemeinsam mit noch einem Südkoreaner und seinem Sohn ein Taxi. Das sieht auf den Inseln aus wie ein normaler Pick-Up, der hinten zwei längliche Sitzbänke und ein Dach hat. Das Gepäck wird auf das Dach geschmissen. Gurte und Sicherung des Gepäcks sind anscheinend überflüssig. Das verblüfft am Anfang ganz schön, wenn man die Straßen dann erst erlebt fragt man sich erst recht wie das funktionieren soll. Aber alles hält und kommt sicher an.
Auf dem Weg zum Lonely Beach verteilt der Südkoreaner Bonbons die wir alle mit mehr oder weniger zögerlichem Verhalten verkosten. Es schmeckt sehr intensiv nach ungewohnten Kräutern aber auf Nachfrage lächeln wir alle nett und geniessen es.
Der Taxifahrer lässt uns am "Resort Siam Hut" raus. Das ist eine kleine Bungalowsiedlung direkt am Meer gelegen. Ein Bungalow kostet für zwei Personen 5€ pro Nacht mit eigenem Bad und Blick aufs mehr. Wir entscheiden uns alle dort zu bleiben und lassen uns nieder. Danach wird dann erst einmal der Strand erkundet und die Reisestrapazen vergessen.
Abends ist im Restaurant der Anlage große Friday Night Party mit DJ's, guter Musik und billigem Alkohol in "Buckets" also Eimern. Zu essen gibt es leckeres BBQ.
Ab 23 Uhr läuft nebenbei noch das Eröffnungsspiel auf einer großen Leinwand.
Gegen 4 Uhr begeben wir uns in unsere Betten, um die erste Nacht in einem Bungalow zu verbringen, in dem der Boden aus Holzlatten besteht durch die man auf den Boden darunter gucken kann. Nachts hört man nur das Wellenrauschen und ab und zu mal einen Gecko.
Morgens werden wir von der Sonne geweckt und nehmen erstmal ein Bad im Meer. Danach frühstücken wir in der Bar der Anlage, American Breakfast gegen die Nachwirkungen der letzten Nacht. Wir beschließen, den Tag am Meer zu verbringen um mal richtig auszuspannen. Der Lonely Beach macht seinem Namen dabei alle Ehre. Als der Abend näher rückt fiebern das Päärchen aus Holland und wir schon den ersten Spielen unserer Mannschaften entgegen. Für die Nachbarn geht das ganze leider nicht so gut. Trotzdem gucken wir zusammen ab 01.45 Uhr Ortszeit das Spiel Deutschland-Portugal mit einem guten Ausgang für das deutsche Team.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen leihen wir uns einen Roller um die Insel zu erkunden. Es geht in Richtung Süden über gut ausgebaute aber kurvige und steile Straßen.
Der Roller wird abgestellt und nach einem 15-minütigen Marsch durch den Dschungel gelangen wir an einen der vielen Wasserfälle der Insel. Nach einem Bad in dem Auffangbecken des Wasserfalls setzen wir unseren Trip fort.
Die Fahrt geht wieder in den Süden der Insel um einen weiteren, größeren Wasserfall zu besuchen. Der ist allerdings schon geschlossen und wir verschieben den Besuch auf den nächsten Tag.
Das Abendessen genießen wir im "Magic Garden", einem Restaurant mit Blick auf die Palmen und Lounge-Atmosphäre. Wir sind noch leicht k.o. vom Vorabend und gehen recht früh ins Bett. Dort wartet schon die erste Kakerlake in unserem Zimmer. Ich begleite sie sanft heraus. Die nächste sitzt im Bad. Auch die wird herausbegleitet. Routine.
Dann können wir in Ruhe schlafen.

Der nächste Tag ist wieder auf dem Roller geplant. Das macht wirklich Spaß, allerdings muss man immer hellwach sein um auf den Linksverkehr zu achten und nicht von einem der rasenden Taxi-Pick-Ups plattgemacht zu werden. Auf der Straße entdecken wir auf einmal einen kleinen Affen der ganz gemütlich isst. Der wird dann noch nachträglich bestimmt.
Diesmal schaffen wir es auch zu dem anderen Wasserfall und gehen dort ebenfalls baden und springen von den Felsen. Eine Super Erfrischung bei Temperaturen von über 30 Grad. Auf der Insel gibt es zahlreiche Elefantencamps bei denen man einen Ausflug mieten kann. Als wir an einem Camp entlang fahren entdecken wir einen kleinen Elefanten der schonmal das Geburtstagsständchen für Sophia, die am nächsten Tag ihren Ersten Geburtstag feiert, auf der Mund-(oder Rüssel-) Harmonika einspielt.
Abendessen gibt es am "White Sands Beach" bei untergehender Sonne und ankommenden Wellen.
Bevor es zurück zum Bungalow geht buchen wir noch unseren Trip nach Bangkok für den heutigen Tag.

Alle gute zum ersten Geburtstag an meine Nichte Sophia! Vermissen dich:)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Alles was uns nerven soll sind die Stechmücken....

Schön wär's!
Leider scheint die Insel Ko Samed eher eine Insel für die Einheimischen zu sein. Man wird zwar nett begrüßt aber wenn man sein Geld bezahlt hat reicht es dann auch mit der Freundlichkeit. Wenn man sich dann noch beschwert das man zu wenig Rückgeld bekommt oder auf dem Weg zur Kasse Geld verloren geht wird auch mal auf Thai geflucht. Aus diesem Grund haben wir die Insel heute verlassen und sind jetzt auf dem Weg Richtung Ko Chang, auf der es wesentlich netter zu gehen soll.
Trotzdem war der gestrige Tag sehr spannend und mit genug Nervenkitzel. An einer der vielen Verleihstationen leihen wir uns Roller aus. Mit denen geht es dann Richtung Süden der Insel. Also es geht nur Richtung Süden weil die Insel nur eine Straße hat. Also Straße ist auch übertrieben, eher ein schlechter Feldweg oder einfach nur Geröllmassen. Zum Glück haben die Roller Crossreifen. Wir fahren zu einigen Aussichtspunkten die ihrem Namen alle Ehre machen. Abends buchen wir den heutigen Trip und sitzen am Strand mit Whisky, Cola und einem Sack Eis. Heute morgen schnell gefrühstückt und die ca 2km mit Gepäck zur Fähre gelaufen weil auf der Insel kaum ein Auto fährt. Die Fähre ist eher ein kleiner umgebauter Fischkutter. Der extreme Seegang macht die fast einstündige Überfahrt zum Erlebnis. Mit der Zeit ziehen viele der Einheimischen schonmal ihre Schwimmwesten an. An diesem Punkt wird man dann doch schonmal etwas unruhig. Der Kapitän ist noch relativ gelassen, muss aber schonmal den Wellen entgegenlenken oder kurz vom Gas gehen. Wir sind dann doch sehr glücklich als wir wieder festen Boden unter den Füssen haben. Jetzt warten wir hier auf unseren Minivan der uns nach Ko Chang bringt.

Bis die Tage, danke für's lesen!

White Sand!

Hi! Wir melden uns heute von der Insel Ko Samed aus. Vorgestern haben wir uns auf den Weg von Bangkok hierher gemacht. Im klimatisierten Minivan ging es über Betonautobahnen vorbei an ländlichen Gegenden und riesigen Fabrikgeländen. Nach vier Stunden Fahrt kommen wir am Hafen von Rayong an. Der Fahrer lässt uns raus und wir laufen erstmal zum falschen Pier. Dort ist ein Treffpunkt der Fischer die uns bestaunen als wären wir vom anderen Planeten. Letztendlich finden wir doch noch die Fähre die uns auf die Insel bringt. Für 1,25€ bekommen wir ein echtes Abenteuer geboten. Das Boot ist klein, alt und voll besetzt mit Einheimischen. Auf der Insel angekommen finden wir ähnlich planlos guckende Leute wie uns die ebenfalls kein Hostel gebucht haben. Wir begeben uns mit Julian und Luke auf die Suche nach einem Schlafplatz. Recht schnell finden wir günstige Bungalows im akzeptablen Zustand. Der Strand hier ist der Hammer, das Wasser angenehm warm und das Bier am Strand serviert kostet 1,25€. Abends suchen wir geeignete Bars, momentan ist hier aber wenig los. Gestern musste dann nach der Woche in Bangkok ein Tag relaxen am Strand sein. Den Tag lassen wir mit einem Spaziergang am Strand ausklingen. Dabei finden wir eine Bar in der etwas los ist. Ein recht Betrunkener, circa 40-60 Jahre alter Thailänder setzt sich zu uns und gibt erstmal 2 Runden Tequila aus. Er konnte, im Gegensatz zu vielen anderen Thais, erstaunlich gut englisch. Danach trinken wir noch einen kleinen Eimer in einer anderen Bar. Den heutigen Tag werden wir wohl nochmal am Strand verbringen.

Grüße aus Ko Samed!!

Montag, 4. Juni 2012

Gibt es Schweine in BKK??

Soooo hier mal wieder ein Ueberblick ueber die letzten Tage.
Am Donnerstag haben wir das Hostel gewechselt um einen anderen Teil der Stadt zu erkunden. Der Bereich um die Khao San Road ist nicht das eigentliche Zentrum der Stadt. Um diesen zu erkunden haben wir das HQ Hostel fuer 3 Tage gebucht. Dorthin ging es mit dem Taxi. 45 Minuten Fahrt kosten etwa 2,5 Euro und das Erlebnis ist es allemal wert! quer durch die Stadt im Linksverkehr und dem wohl chaotischsten Verkehr den es gibt. Es zaehlen keine roten Ampeln oder Zebrastreifen.

Einen kleinen Unfall gab es dann auch mal, ein Auto hat einen Bus gestriffen. War aber bei dem Verkehr harmlos. Ab und zu hat der Taxifahrer etwas erzaehlt oder gefragt. Leider haben wir ihn in den meisten Faellen nicht verstanden.
Das neue Zimmer war im 5. Stock ohne Aufzug, da ueberlegt man sich ganz genau ob man alles dabei hat wenn man das Zimmer verlaesst.

Bei der Erkundung der neuen Gegend, dem business district von Bangkok, ging es dann erst einmal durch den Berufsverkehr (auf dem Buergersteig). Ein unglaubliches Gedraenge durch die Menschenmassen, rechts und links kleine Staende die leckeres Essen, Klamotten oder haessliche Souvenirs anbieten. Als Entspannung diente dann der Spaziergang durch den Lumpini Park (http://en.wikipedia.org/wiki/Lumphini_Park). Ein wunderschoenes gruenes Gelaende, umringt von einem Hochhaus neben dem anderen.
Hier erholen sich die gestressten Geschaeftsleute vom Bueroalltag. Jeden Abend gibt es Aerobic Stunden. Ein kleines Video davon folgt noch.
Wir haben uns ein Enten-Tretboot gemietet und haben eine Runde auf dem See gedreht.
Auf dem Weg zur Partymeile sind wir beide gegen 8 p.m. eingepennt und am naechsten morgen gegen 12 wieder aufgewacht.

 Morgens lecker Fruehstueck bei Mc'Donalds bei europaeischen Preisen....
Dann ging es los, die vietnamesische Botschaft suchen um das Visum zu beantragen.
Hinter dem Schalter sitzt ein streng guckender Herr der beim Gespraech die ganze Zeit lacht und ganz stolz seine Deutschkenntnisse preisgibt, um mir den Weg zum naechsten Bankschalter zu erklaeren.

 Mittags haben wir uns dann in das Getuemmel des Siam Paragon (http://en.wikipedia.org/wiki/Siam_Paragon) und des MBK () gestuerzt. Riesige Einkaufstempel um die Kaufsucht zu befriedigen. Allerdings herrscht auch hier europaeisches Preisniveau wodurch der Kaufrausch ausbleibt.
Abends sind wir dann noch durch die Strassen gezogen, inklusive der Patpong Road, die bekannt fuer ihre Ping-Pong Shows ist.

Am Samstag steht der Chatuchak-Markt auf dem Programm. Hier gibt es wirklich alles zu kaufen. Und das zu angenehmen Preisen. Nach einiger Suche in Mini-Querstrassen auf dem riesigen Markt finden wir einige kleine Staende an denen T-Shirts von kleinen Labels von den Designern direkt verkauft werden. Fuer um die 5 Euro gibt es ein Shirt, das man mit ziemlicher Sicherheit nicht noch einmal irgendwo findet.

Ein faszinierendes Ereignis erleben wir beim Verlassen des Marktes. Die Hymne des Koenigs ertoent ueber die Lautsprecher. Mit einem Mal stehen alle Leute still und lauschen der Hymne. Wir natuerlich auch. Wenn die Musik aufhoert geht alles wieder gewohnt seinen Weg. Als wuerde jemand die "FREEZE" Taste druecken steht eine Menschenmasse komplett still.
Der Tag endet mit einer leckeren Suppe an einem Strassenstand in der Convent Road. Bekanntlich wuerzen die Einheimischen sehr gut, was zu kleinen Schweissausbruechen bei uns fuehrt. Die warme und schwuele Luft tut ihr uebriges.
Am naechsten Tag checken wir in dem HQ Hostel aus. Leider war die Atmosphaere dort etwas schlecht.
Dies aendert sich in dem neuen Hostel, dem ETzzz Hostel. Hier ist alles sehr locker, man trifft viele andere Backpacker mit denen man sich austauschen kann.
Wir lassen uns gegen Abend an die Taksin Bridge fahren, um den Fluss Chao Praha zu erkunden. Am anderen Ende der Bruecke finden wir ein kleines Restaurant direkt am Fluss. Hier gibt es kaltes Bier zu fairen Preisen. Auf der Karte steht "fried tendons of chicken". Mein Englisch war dort zu Ende und der Kellner konnte es mir auch nicht erklaeren. Also einfach mal bestellt. Sah wirklich super lecker aus, war nur etwas, sagen wir knorpelig. Wer es wissen will kann "tendon" gerne googlen.
Aufgrund der guten Preise verbringen wir dort den ganzen Abend.
Auf einmal taucht zwischen den Tischen ein riesiges, dickes Schwein auf. Anscheinend ist es das Hausschwein des Restaurants denn es bekommt etwas zu essen und darf auch mal durch die Kueche laufen.

Wir fahren zurueck zum Hostel und lassen den Abend bei ein paar netten Gespraechen im Gemeinschaftsraum ausklingen.
Heute haben wir auf der Dachterasse des Hostels gefruehstueckt, an den PCs Bilder hochgeladen und diesen Blogeintrag verfasst. Gleich geht es zur vietnamesischen Botschaft, das Visum abholen.


Falls ihr euch ueber die Schreibweise wundert, hier gibt es englische Tastaturen ohne Umlaute und mit Thai Zeichen auf den Tasten.

Wir melden uns die Tage mal wieder, dann evtl schon von Ko Samet aus.

Gruesse aus Bangkok,

Helena und Christian




Samstag, 2. Juni 2012

Is it raining outside??

Mit diesem Satz wurde ich in unserem ersten Hostel begrüßt. Allerdings war draußen kein Regen in Sicht. Aber bei den Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit um die 60% kommt so ein Europäer mal ins schwitzen. Wir wurden sehr nett verabschiedet und machten uns auf den weg zu unserem nächsten Hostel. Aber eins nach dem anderen. Der zweite Tag in Bangkok begann mit einem schönen Fußmarsch durch die Straßen von Bangkok. Besser als jede Achterbahn ist die Überquerung einer 9-streifigen Strasse. Wir besuchten den Wat Pho, wirklich ein imposanter Tempel! . Danach geht es an den Chao Phraya, der Spree von Bangkok. Nach Hause geht es im Tuk-Tuk (http://de.m.wikipedia.org/wiki/Autorikscha). Abdrängen ,Hupen und drei Spuren auf einmal zu wechseln ist hier so normal wie in Deutschland einmal den Blinker zu setzen. Die goldene Verkehrsregel hier: Das größere Vehikel hat immer Vorfahrt! Abends geht es auf die Khao San Road, ein paar Drinks probieren. Am nächsten Morgen geht es wieder früh los. Im Hostel ist zwar Kaffee im Frühstück inklusive, der Instant Coffee erfüllt seinen Zweck aber nur durch den Ekel. Den Tag verbringen wir in Chinatown, einem sehr interessanten Viertel in Bangkok. Noch nicht richtig angekommen landen wir in einer Einkaufsstrasse die ca 50cm zum laufen Platz lässt. Auf diesem Platz tummeln sich etliche Einheimische. Das Ende der Straße ist nicht zu erkennen. Manchmal hupt eine. Von hinten noch eine alte, überladene Vespa an. Dann springen alle Leute zur Seite. In Chinatown wie auch in der restlichen Stadt gibt es herrliches Essen an der Straße. Das war's für heute! Wir hängen etwas hinterher, holen das aber nach! Viel Spaß in unserem 0815chaos!!